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Wenn schlummernde Erreger wachen

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 09. Dezember 2016 um 11:03 Uhr

    

In der Zeitschrift „Der Hausarzt“, Ausgabe 19/2016 erschien kürzlich ein Bericht über die Arbeit des 1. Vorsitzenden von FiLL Dr. Peter Lindner im Rahmen der Malteser Migranten Medizin in Augsburg. In seiner wöchentlichen Sprechstunde finden Menschen ohne Krankenversicherung eine Erst- und Notfallversorgung.

    

"Wenn schlummernde Erreger wachen"  
(Quelle: „Der Hausarzt“, Ausgabe 19/2016)

  

Website "Der Hausarzt"

 

Symposium „Gute 20 Jahre FiLL: Normalfall Migration – Augsburg bilanziert“.

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. Dezember 2016 um 14:58 Uhr

Vor 20 Jahren hat Helmut Hartmann, Friedenspreisträger der Stadt Augsburg, mit anderen engagierten Bürgern das Forum für interkulturelles Leben und Lernen (FiLL) gegründet. Helmut Hartmann wollte mit seinen Mitstreitern ein klares Zeichen gegen die Übergriffe auf Asylbewerber, Jagd auf Ausländer und Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte setzen. Ihm war klar, dass zur Bekämpfung von Rassismus und Ausländerfeindlichkeit nicht nur politische Aktionen, sondern auch Aufklärung, Wissen und Information nötig sind. Und so wurde der Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien ins Leben gerufen, den FiLL jährlich zusammen mit der Stadt Augsburg und der Universität Augsburg vergibt. Im kommenden Jahr wird der Preis zum 20. Mal vergeben.

Aus diesem Anlass veranstaltet FiLL, Prof. Wassilios Baros, Bildungsforscher an der Augsburger Universität und zweiter Vorsitzender von FiLL, zusammen mit Margret Spohn (städtisches Büro für Migration)

am Donnerstag, den 8. Dezember, ab 16 Uhr

im Oberen Fletz des Augsburger Rathauses

das Symposium

„Gute 20 Jahre FiLL: Normalfall Migration – Augsburg bilanziert“.

 Zu diesem Symposium haben die Veranstalter ausgewiesene Experten und  alle Preisträger des Wissenschaftspreises eingeladen, um die heutige Situation zwischen Flüchtlingsfrage und Einwanderungsgesellschaft darzulegen und diesen Themen in der Augsburger Stadtgesellschaft ein Forum zu geben.

Eingeladen sind Fachleute und interessierte Bürger; der Eintritt ist frei.

Weitere Infos

 

   

14. Sendung Channel Welcome

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. September 2016 um 16:00 Uhr

Wir möchten Ihnen die 14. Sendung von Channel Welcome empfehlen.Channel Welcome ist ein neuer Online-TV-Sender, der von FiLL unterstützt wird.Projektträger ist die vhs Augsburg. Die monatlichen Sendungen werden von der filmproduktion martin pfeil (FiLL-Mitglied) produziert und von Sylvia Beyerle (ebenfalls FiLL-Mitglied) moderiert.


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Die 14. Sendung beinhaltet folgende Beiträge:

  • Mein russischer Supermarkt (teilweise in russischer Sprache mit deutschen Untertiteln)
    Célia, eine helfende Hand in Windach
    Kurznachrichten aus Deutschland und der Welt von Tina Tanšek
    Juli 2016, Am Tag als die Panik nach München kam - Die Schriftstellerin Kaouther Tabai
    Die bitteren Tränen aus Bayern - Kommentar von Tina Tanšek
    Mein russischer Supermarkt (teilweise in russischer Sprache mit deutschen Untertiteln)
  • Célia, eine helfende Hand in Windach
  • Kurznachrichten aus Deutschland und der Welt von Tina Tanšek 
  • Juli 2016, Am Tag als die Panik nach München kam - Die Schriftstellerin Kaouther Tabai
  • Die bitteren Tränen aus Bayern - Kommentar von Tina Tanšek
   

Homöopathie für Flüchtlinge in Augsburg

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 10. August 2016 um 21:30 Uhr

 

Im September 2015 initiierte die homöopathische Allgemeinärztin Dr. Maria Möller (FiLL-Mitglied) in Augsburg ein erstes Treffen von 14 ÄrztInnen und HeilpraktikerInnen, um Geflüchteten in Augsburg eine qualifizierte homöopathische Behandlung zu ermöglichen.

Das daraus entstandene Projekt ist eine gemeinsame Initiative von Homöopathen ohne Grenzen (HOG) in Zusammenarbeit mit Homöopathie in Aktion (HiA) mit dem Ziel, körperlich oder seelisch erkrankten Flüchtlingen eine homöopathische Behandlung zu ermöglichen. Beide Organisationen haben langjährige Erfahrung in der Behandlung von PatientInnen unterschiedlichster Kulturen aus dem Inland und aus dem Ausland, auch unter Mithilfe von ÜbersetzerInnen.

Die HomöopathInnen sind erfahrene ÄrztInnen und HeilpraktikerInnen, die ehrenamtlich tätig sind, einige darunter sind FiLL-Mitglieder.

Sie erfassen die Gesamtsituation der geflüchteten Menschen in einem trauma- und kultursensiblen Anamnesegespräch (gegebenenfalls mit DolmetscherIn) und finden das homöopathische Heilmittel.
Die homöopathische Behandlung findet in den Schulungsräumen von „Tür an Tür“ im zib - Zentrum für interkulturelle Beratung, Wertachstraße 29 (Rückgebäude) in 86153 Augsburg statt.
Sprechstunde ist  jeden Freitag Nachmittag von 14.00 Uhr - 19.00 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung.

Einen ausführlichen Bericht über das Projekt finden Sie unter diesem Link.

Wenn Sie einen Termin für eine homöopathische Behandlung vereinbaren möchten oder noch Fragen haben, dann wenden Sie sich bitte an:

Terminvereinbarung und Information:
Frau Dr. med. Maria Möller
Telefon: 0171 / 4831238
E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

  
Information:
Frau Christine Lauterbach
Telefon: 0821 / 517177
   

Ärztliche Flüchtlingshilfe in Augsburg

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 12. August 2016 um 10:50 Uhr

( Bildquelle: Flucht, Migration und Bürgerengagement - 40 Projekte
Wißner-Verlag; Auflage: 1 (25. Mai 2016); ISBN-13: 978-3957860019)

   

Bis zu rund 400 Flüchtlinge pro Tag kamen zu Spitzenzeiten in den Augsburger Erstaufnahmeeinrichtungen an. Bei einem sogenannten Erstscreening wird untersucht, ob ansteckende Krankheiten oder lebensbedrohliche Infektionen bestehen. Diese Erstuntersuchungen fanden in mehreren improvisierten Räumlichkeiten unter einfachsten Bedingungen statt.

Schnell fiel auf, dass die medizinische Betreuung der Flüchtlinge nicht ausreichend organisiert war. So kam es beispielsweise anfangs zu unnötigen Notarzteinsätzen bei „harmloseren“ Erkrankungen wie Fieber und Erbrechen. Um die Situation zu verbessern schloss sich eine Gruppe von Augsburger Ärzten zusammen und engagierte sich über die offizielle Untersuchung hinaus für bessere Bedingungen bei der medizinischen Versorgung und eine respektvolle und menschenwürdige Behandlung der Flüchtlinge.

Im Rahmen des Forums für interkulturelles Leben und Lernen (FILL) entstand zunächst der Arbeitskreis „Flucht und Gesundheit“ aus dem heraus sich die Medizinische Flüchtlingshilfe Augsburg e. V. (MFA) gründete. Der ehrenamtliche Verein kümmert sich als Ansprechpartner der Regierung und des Gesundheitsamtes um die Aufdeckung und Schließung von Versorgungslücken. Zusätzlich aber auch um grundsätzliche organisatorische Dinge wie die Versorgung mit Thermoskannen, Rollstühlen und Essen für unterernährte Säuglinge, oder den Anschluss  von Wasserleitungen und um die Beschaffung und Verteilung der Medikamente. Die außergewöhnlichen Bedingungen erfordern nach wie vor viel Improvisationstalent.

Durch die  Sprachprobleme können kranke Personen oft nicht richtig aufgeklärt werden oder haben Ängste, dass sie von ihren Familien weggerissen werden, sollten sie sich behandeln lassen. Inzwischen haben die Ärzte gelernt mit Hilfe von Gesten und Mimik sowie mittels Übersetzungs-Apps und Bildwörterbüchern die Beschwerden zu verstehen. Zukünftig sollen vermehrt Dolmetscher eingesetzt werden. Hierfür eignen sich vor allem geflüchtete Ärzte, die als Sprachvermittler unterstützen können. Der Verein möchte diesen Ärzten zusätzlich vermehrt Hospitationen ermöglichen, was ein wichtiger erster Schritt zur beruflichen Anerkennung als Arzt in Deutschland ist.

Seit September 2015 werden an den Wochenenden Sprechstunden angeboten, damit erkrankte Flüchtlinge direkt in den Aufnahmeeinrichtungen untersucht und betreut werden können.

Die MFA knüpft auch Verbindungen zu Fachärzten, wie z. B. Gynäkologen und Kinderärzten.  Auch zu traumatherapeutischen Hilfsangeboten werden Kontakte vermittelt, wie z.B. zu dem Projekt „NADA – Akupunktur für Flüchtlinge“. Im Grand Hotel Cosmopolis in Augsburg findet in einer offenen Gruppe Akupunktur mit Nadeln oder Kügelchen statt, was die negativen Folgen von Stress und Traumata mildern kann. Weitere Infos finden Sie hier.

 

   

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