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Vortrag Jüdischer und politisch missliebiger Ärztinnen und Ärzte aus Augsburg in der NS-Zeit am 22. November im Annahof.


Diese Veranstaltung war die letzte einer Veranstaltungsreihe  „Augsburger Beiträge zur historisch-politischen Bildung“ im Jahre 2023. Die Veranstaltungsreihe wird federführend von der „Fachstelle Erinnerungskultur“ der Stadt Augsburg organisiert und von einem breiten Netzwerk Augsburger Initiativen getragen. Bei dieser Veranstaltung war neben dem Ärztlichen Kreisverband Augsburg auch FiLL Kooperationspartner.

Unser Mitglied Dr. Elisabeth Friedrichs berichtete vor einem Publikum von ca. 70 Personen über das Schicksal von 13 Ärztinnen und Ärzten. Drei Ärzte wurden von den Nationalsozialisten ermordet oder in den Tod getrieben. Zwei Zahnärzte haben die NS-Zeit ebenfalls nicht überlebt.  Das Schicksal von einigen Ärztinnen und Ärzten ist gut dokumentiert. Elisabeth Friedrichs ging beispielhaft auf das Leben von zwei Ärzten ein, deren Leben bisher wenig bekannt ist: Dr. Walter Keller stammte aus einer jüdischen Familie konnte rechtzeitig mit seiner Frau in die USA fliehen und sich dort eine neue Existenz aufbauen. Der katholische Arzt Der. Otto Hett wurde in Dachau inhaftiert und von dort in das Konzentrationslager Majdanek/Lublin im damaligen Generalgouvernement Polen inhaftiert. Er wurde auf dem Evakuierungsmarsch nach Auschwitz im Juli 1944 von den SS-Begleitsoldaten erschossen. Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt von der Sängerin Vanessa Fasoli und der Pianistin Stephanie Knauer mit Werken u.a. von Komponistinnen und Komponisten aus Theresienstadt .

Die Augsburger Allgemeine hat ausführlich über die Veranstaltung berichtet.

Auch wenn der Artikel kleine Fehler enthält, ist das erfreulich.  Dr. Elisabeth Friedrichs ist vom Gymnasium Mering zu einem ähnlichen Vortrag eingeladen.




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